Ein lateinamerikanisches Land, gelegen zwischen Nicaragua und Panama, demokratisch regiert. Es gilt zwar als "Dritte Welt" Land, jedoch geht es ihm besser als den meisten anderen Ländern Lateinamerikas. Die wirtschaftliche Situation ist zwar nicht glänzend, aber es geht der Bevölkerung gut. Während andere Länder Millionen für ihre Verteidigung und das Militär ausgeben, wurde in Costa Rica das Militär 1949 abgeschafft. Stattdessen investiert man in die Schulbildung der Bevölkerung. Diese kann sich auf ihren Staat verlassen, wenn es um die Gesundheitsversorgung, die Schulbildung, die Wasserversorgung und Elektrizität geht. Man orientiert sich eher an Europa als an andere lateinamerikanische Staaten.

Viel investiert man auch in die Erhaltung der Natur. So wurde ca. ein Viertel des Landes zu Nationalparks, Bio- und Wildreservaten erklärt. Etwa fünf Prozent der Artenvielfalt der Welt findet man in Costa Rica - ein Paradies für alle, die Freude an der Natur haben. Dichte Dschungel- und Vulkanlandschaften prägen die Landschaft, genauso wie einsame weiße Strände.

Schnorcheln wollt ihr? Bis zum umfallen? Da seid ihr in Costa Rica richtig. Aber ihr wollt auch in die Berge? Auch kein Problem. Alles das kann man innerhalb kurzer Zeit in Costa Rica erleben. Natürlich haben uns auch die Berichte über dieses Land in den Medien inspiriert.

 

San José

Wir hatten einen Flug via Paris und Atlanta nach San José gebucht. War am günstigsten - dauert aber seine Zeit. In USA werden die Nerven dann mit Emigration etc. arg strapaziert. Das nächste Mal sehen wir uns nach einem Direktflug um. Von Anfang an war klar, lange halten wir uns nicht in San José auf. So verbrachten wir nur 1 Nacht im Gran Hotel (kann man empfehlen). Dann mussten wir noch das Auto übernehmen - Allrad hatte man uns empfohlen (was auch mehr als angebracht war - aber dazu später). Einige Highlights schauten wir uns an, dann ging es raus aus der Stadt.

Gran Hotel

Einige Eindrücke von San José

 
 
 

 

Auf dem Weg zum Vulkan. Ein traumhafter Blick auf die Zentralebene.

Der aktive Krater - stinkt ziemlich doll. Mann soll sich auch nicht so lange dort aufhalten.

Volcán Poás

Es zog uns also aus der Stadt heraus. Obwohl, die Zentralebene, mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Costa Rica, einem fast komplett als eine Stadt erschien. San José selbst liegt so bei einer Höhe von ca. 1100 m - jetzt ging es noch höher hinauf. Auf dem Weg bieten Hausfrauen Erdbeeren, Erdbeermarmelade und selbstgebackene Plätzchen feil. An den Straßenrändern, mit herrlichem Blick auf das Zentralplateau, wird viel Picknick gemacht.

Das Gebiet um den Poás wurde zum Nationalpark erklärt. Die frische Höhenluft wirkt belebend, es kann aber auch kalt und regnerisch werden. Warme und wetterfeste Kleidung ist angebracht. Von einem Aussichtspunkt oberhalb des Kraters hat man einen Überblick über den ganzen Vulkan. 1989 kam es zu einem Ascheausstoß von fast 2 km Höhe. Gegenwärtig stößt der Poás nur schwefelige Gase und säurehaltige Dämpfe aus. Aus diesem Grund sollte man sich auch nicht länger als 20 Minuten am Kraterrand aufhalten. Ein kleiner Fußmarsch führt zum alten Krater, dem Laguna Boto. Ein unglaubliches Lichter- und Farbenspiel erwartet jeden, wenn die Wolken über den Berggipfel kommen und das Sonnenlicht den Kratersee in den erstaunlichsten Lichtern glänzen lässt.

Der alte Krater - die Lichtverhältnisse änderten sich von Minute zu Minute.

Die Vögel wollten sich nicht fotografieren lassen.

 

 
 
 

 

Der Vulkan Arenal (und Umgebung)

Unmöglich, in Costa Rica nur einen Vulkan zu sehen. Unser nächstes Ziel war dann der Arenal. Im Jahre 1968 freuten sich die Frauen darüber, dass das Wasser beim Wäschewaschen in den Bächen schön warm war. Bis dann der Vulkan explodierte, glühende Felsbrocken und geschmolzene Lava gingen auf das Land nieder. Auf einer Fläche von über 5 qkm verwandelte sich die idyllische Landschaft in ein wahres Inferno. Bis heute ist der Vulkan nicht zur Ruhe gekommen. Alle Jahre gibt es Opfer, meist Touristen die sich nicht an die Warnhinweise halten. Man wird schon aufgefordert, Augen und Ohren offen zu halten, das Auto immer in Fluchtrichtung zu parken und alles mögliche zu beachten. Die glühendheisse Lava fließt noch immer, der Ausstoß giftiger Gase ist unberechenbar. Gesteinsbrocken schlagen wie Granaten an den Hängen ein.

Nach einigen Telefonaten und Sucherei sind wir sehr gut in der kleinen Lodge "Coloso Arenal" untergekommen. "Ursprünglich" sind die Holzhäuser gebaut und sauber. Die Inhaber, Olivier und seine Frau, stehen einem mit Rat und Tat zur Seite. Ganz toll fanden wir die Künste im Handtuch legen von der Maid des Hauses.

Im Nationalpark kann man wunderschöne Wanderungen unternehmen und dabei viele Tiere beobachten. Zum Beispiel über einen abgekühlten Lavastrom (vom letzten großen Ausbruch 1992) zu einem Fluss. Hier bin ich fast auf eine Schlange getreten. Auf dem Hinweg hing sie noch hoch in den Bäumen, auf dem Rückweg blickte ich nur nach Oben, da war sie aber schon am Boden und nicht sehr glücklich über unser erneutes zusammentreffen. Ich weiß nicht wer mehr Angst hatte. Beide beruhigten wir uns dann aber und jeder ging seines Weges.

Ganz toll war die Canopy-Tour. Ursprünglich hangelten sich hier die Wissenschaftler von einer Baumkrone zur nächsten. Die Tourenteilnehmer werden heute - mit einem Gurtsystem gesichert - über eine Rolle an Seile gehängt und gleiten so von Plattform zu Plattform über die Täler. Das ganze hat zwar mit Naturwissenschaft nur noch bedingt zu tun, bringt aber höllischen Spaß.

Da wir Wasserfälle mögen, wanderten wir auch zum Rio Fortuna. Leider war das Wetter nicht ganz so gut, unseren Spaß hatten wir trotzdem. Super war auch die Wanderung durch einen Wald mit vielen Hängebrücken. Das Klima rund um den Arenal machte seinen Ruf alle Ehre und einen großen Teil der Strecke marschierten wir bei strömenden Regen.

Leider haben wir nachts den Arenal nicht glühend betrachten können. Die Wolken hingen einfach zu tief. Man erzählte uns: "Das sei nichts besonderes." Eigentlich kann man nur sehr selten dieses Naturschauspiel bewundern. Vielleicht haben wir beim nächsten Besuch mehr Glück!

So haben wir den Arenal nicht gesehen. Aufein wie Schade????

 
 
 

 

 

 

 

Playa Tamarindo

Nach den Wanderungen am Arenal zog es uns Flachlandtiroler nun magisch an die Küste. Aus dem Gebirge ging es durch die Provinz Guanacastecos - zur Playa Tamarindo auf der Halbinsel Nicoya. Zunächst waren die Straßen ja noch sehr gut - das änderte sich aber spätestens auf der Halbinsel. Ohne Asphaltdecke, nur auf Geröll ging es vorwärts - gut das unser Wagen geschlossen war. Vor lauter Staub konnte man kaum etwas sehen.

In Tamarindo angekommen mag man kaum glauben, dass man in einem Tierschutzgebiet ist. Der Ort gleicht einer einzigen Baustelle, überall wurde gebuddelt. Es geht lebhaft zu in Tamarindo. Viele Surfer zieht es hierher. An Bars und Restaurants mangelt es nicht und Hotels findet man in allen Preisklassen. Wir entschieden uns hier für das Luna Llena - etwas abseits gelegen und ruhig. Witzig die Bauweise der Bungalows. Die Zimmer sind liebevoll ausgestattet - im Badezimmer konnte man sich verlaufen.

Obwohl es im Ort turbulent zugeht, am Strand merkt man das kaum. Stundenlang sind wir spazieren gegangen, haben die Pelikane beobachtet (so gut möchte ich auch mal Fische fangen) und bei Ebbe erste Erkundungen der "Unterwasserwelt" gemacht.

 
 
   
   

Montezuma

Nein, es hat uns nicht Montezumas Rache heimgesucht. Nachdem wir in Tamarindo die Unterwasserwelt von Oben betrachtet hatten, wollten wir jetzt richtig Schnorcheln gehen. Wir hörten, ein hervorragendes Revier hierfür wären die kleinen Inseln im Golf von Nicoya.

Über holprige "Straßen" ging es staubig und mühselig in Richtung Montezuma. Einige Flüsse mussten durchquert werden, mitunter musste man dem Flusslauf folgen um wieder auf die "Straße" zu kommen. Wir kamen an traumhaften, völlig leeren, Stränden vorbei. Bei Benzinknappheit, ohne eine Tankstelle in Sicht, kamen wir dann in ein kleines Dorf mit einer noch kleineren Werkstatt. Unser Spanisch ist so gut wie das Englisch des Werkstattbesitzers - mit viel Lachen bekamen wir dann 3 Gallonen Sprit - so schafften wir es dann doch bis zur nächsten Tankstelle. Nochmals einen Berg hinabgeholpert endet die Straße vor vielen kleinen Hotels. Der Ort ist überschaubar, viele junge Europäer verbringen hier ihren Urlaub. Stundenlang könnte man über traumhafte Strände wandern, einige Wasserfälle sind auch in der Nähe.

Wir aber wollten zum Schnorcheln. So buchten wir eine Tour auf einem kleineren Boot, das an einigen kleineren Inseln vor der Insel Tortuga zum Schnorcheln hielt. Mittags gab es auf Tortuga ein BBQ.

 
 
     
     

Manuel Antonio / Quepos

Es zog uns weiter - nächstes Ziel der Nationalpark Manuel Antonio.

Morgens ging es in Montezuma wieder auf die Holperpisten. Wir wollten die Fähre von Paquera nach Puntarenas nehmen und die Fahrt durch den Golf von Nicoya genießen. In Paquera angekommen, sahen wir aber nur noch das Heck der Fähre - nächste Abfahrt in 6 Stunden. Ca. 23 km weiter liegt der Fährhafen Nicoya, vielleicht erwischen wir ja da eine Fähre? Nichts wie los! Für diese 23 km benötigten wir dann doch über 1 Stunde, dank der "guten Straßen". Aber hier erwischten wir die Fähre. Da die Straßen der zentralen Pazifikküste besser sind, kamen wir dann doch noch glücklich am gleichen Tag in Quepos an.

Im Hotel Casitas Eclipse fanden wir dann auch eine schöne Unterkunft. Der Nationalpark ist vom Hotel aus nur 2 km entfernt - wir konnten wieder auf Entdeckungstour gehen.

Der Park selbst ist bekannt für seine wunderschönen Strände; der Dschungel reicht hier bis an den Strand. Letztendlich sind wir dann doch nicht, wie geplant, soviel gewandert, schwimmen war dann doch schöner.

 
 
   
   

Puerto Jiménez

Es sollte noch weiter gen Süden gehen. Jetzt ging es zur Osa-Halbinsel. Malerische Strände, Mangroven und der Nationalpark Corcovado sollten uns erwarten. Hauptzugang zum Nationalpark ist Puerto Jeménez, die größte Siedlung der Halbinsel (der Begriff Stadt wäre hier wirklich fehl am Platz). Hier findet man gute Unterkunftsmöglichkeiten. Das Parrot Bay Village hatte es uns hier angetan und wir verlebten eine schöne Zeit.

Viele Amerikaner kommen zum Big-Game-Fishing nach Puerto Jeménez. Man kann aber auch, wenn man möchte, über Tage durch den Nationalpark wandern (Warum ist der Urlaub immer so kurz? ). Wir fuhren, auf den mal wieder katastrophalen "Straßen" über die Halbinsel. Für uns ein besonderes Erlebnis war der Besuch eines Wasserfalles. Man hatte den Eindruck, jetzt geht kein Weg mehr weiter. Ein paar mal mussten wir den Fluss überqueren und hatten uns schon darauf eingestellt, einen längeren Fußmarsch zu den Wasserfällen zu machen. Aber irgendwie ging der Weg weiter. Mit einem Mal standen wir vor einer wunderschönen Dschungellodge, der Luna Lodge. Sofort "sprangen" Angestellte auf uns zu und boten jedem erst einmal ein Glas Wasser an. Natürlich zeigte man uns die Bungalow - einfach große Klasse. Auch den Weg zu den Wasserfällen erklärte man uns. Selbstverständlich kam auch die Frage, ob wir auf dem Rückweg nicht auch einen kleinen Lunch zu uns nehmen wollten. Also, der Lunch - erste Klasse! Die Wasserfälle und der Fluss in dieser Gegend - wunderschön. Aber, wir sahen auch ein paar Goldsucher, die versuchten das Gold aus dem Flussbett zu waschen. Diese Goldsucher stellen ein wahres Problem für den Nationalpark dar, so daß diese zeitweise sogar geschlossen wurde.

Der Ausflug hatte sich gelohnt - einige Übernachtungen in der Luna Lodge (bieten auch Yogakurse an) werden wir bei einem weiteren Besuch dieser Gegend auf alle Fälle mit einplanen.

Natürlich erkundeten wir auch die Mangroven. Krokodile sollte es hier auch geben, wir selbst haben zum Glück keine gesehen. Die Osa-Halbinsel - schwer zu erkunden aber Sensationell.

Puerto Jeménez

Parrot Bay Village

Autofahrt

Wasserfall/Fluß

Luna Lodge

Mangroven

     
     
 

 
     
     

Turrialba

Eigentlich wollten wir ja den Nationalpark Chirripó besuchen. In dieser Gegend angekommen, fing es jedoch derartig an zu Regnen, da brauchten wir keinen gesonderten Wasserfall mehr. Wanderungen bringen dann auch keinen richtigen Spaß. Außerdem hatten wir das erste Mal Pech mit dem Hotelzimmer - wir bekamen keines - alles ausgebucht. Spontan entschlossen wir uns dazu, umgehend an die Karibikküste zu fahren. Die gesamte Strecke von Puerto Jiménez bis zur Karibikküste schafft man nicht an einem Tag. So machten wir in der Nähe von Turrialba, in der wunderschönen Guayabo Lodge, einen Zwischenstop.

 

 

 

Die Gegend hier erinnert stark an die Alpen. Da wir erst gegen Abend ankamen, war es bei Dunkelheit auch entsprechend kalt. Der Lodge angegliedert ist eine Farm. Der Käse aus eigener Herstellung - wahrlich lecker.

     
     
 
 
     
     

Karibik - Punta Uva

Es zog uns wirklich mächtig an die Karibik. Eigentlich wollten wir noch den Vulkan Irazú besuchen, aber dann sind wir doch direkt Richtung Puerto Limón gefahren. Dort angekommen, gleich rechts abgebogen, dann immer entlang der Küste. Die Straße wird zusehends schlechter, dass Tempo entsprechend langsamer. Über Puerto Viejo gelangt man dann nach Puerto Uva (ca. 7 km). Hier fanden wir das schöne Hotel Suerre Punta Uva. Besonders reizvoll, die langen Strände, noch reizvoller - das Riff gleich vor dem Hotel.

Natürlich wurden die Strände erkundet. Erst einmal rechts herum - dann links herum. Links herum kam man bis Manzanillo laufen (ca. 7 km). Manzanillo besteht aus ein paar Häusern, Restaurants, preiswerten Unterkünften und einem Laden. Eine absolut ruhige und entspannte Atmosphäre. Am Wochenende sind allerdings eine Menge Ticos hier. Zelte werden aufgebaut, ein BBQ nach dem anderen und laute Musik. Ein tolles Feeling!

Unsere Kamera hatte beim Schnorcheln ihren Großeinsatz. Bei kristallklarem Wasser - mich wundert, dass uns keine Schwimmhäute gewachsen sind. Nach dem Frühstück rein ins Wasser, o.k. - ab und zu haben wir uns ausgeruht - zur Abenddämmerung wieder raus. Dann zwei, drei Runden Billard gespielt. Danach ging es zum Essen nach Puerto Viejo. Für die 7 km brauchte man zwar 25 - 35 Min. (dank der Baugruben auf der Straße - eigentlich fuhr man im Straßengraben besser), aber es gab hier einige ausgezeichnete Restaurants.

Dann fing es leider an zu Regnen und Sturm kam auf. Wir besuchten kurz Puerto Limón und Cahuita.An der Rezeption sahen wir ein Bild von einem tollen Wasserfall. Dieser liegt irgendwo im Dschungel kurz hinter Bibri auf den Weg ins Indianerreservat - aber nicht hinein (ist ohne Genehmigung verboten). Am nächsten Tag machten wir uns auf die Suche. Natürlich befanden wir uns irgendwann mitten im Reservat, korrigierten unseren Fehler aber sofort (keiner hat was gesagt). Dann bei einer Polizeistation nochmals nach dem Weg gefragt und weiter ging's. Wieder einmal durch Flüsse, Berge hinauf und hinab. Bis wir vor lauter Schlamm nicht mehr weiterkamen. Also, zu Fuß weiter - ohne Ergebnis. Nochmals jemanden zu Pferde gefragt - Erklärung - wieder zurück, aber nur einmal den Fluss durchqueren, dann zu Fuß links runter in den Dschungel. Irgendwann fanden wir dann den Pfad vom Pfad in den Dschungel. Gerade als wir mitten im Fluss standen, kamen uns vier Leute entgegen. Alle sprachen Englisch - nachdem wir uns - mitten im Fluss stehend - darüber ausgetauscht hatten woher wir kamen - siehe da, es sprachen sogar eine ganze Menge deutsch. So konnten wir gut nach dem Rest des Weges fragen. Es ging dann noch etwas durch den Dschungel, über eine Stromschnelle (gut an der Liane festhalten), nochmals durch den Dschungel - dann kam der Wasserfall. Der Weg hatte sich gelohnt.

Nach zwei Tagen wurde das Wetter wieder super und die letzten Tage brachen an. Am allerletzten Tag, auf unserer Fahrt nach San José sind wir dann noch in den Nationalpark Cahuita gefahren. Riesige Spinnen begegneten uns (echt gruselig!). Dieser Park ist für sein Korallenriff berühmt. Ein letztes Mal wollten wir Schnorcheln gehen. Während Rolf beim Schnorcheln war, wollte doch tatsächlich ein Affe unsere Klamotten klauen. Der ließ sich auch wirklich nicht so einfach verscheuchen - letztendlich hat er aber doch nichts bekommen. Leider war das mit dem Schnorcheln nicht so gut, durch den Sturm war das Wasser noch sehr trübe. Trotzdem hat sich der Ausflug gelohnt.
     
     
 
 
     
     

In San José verbrachten wir dann die letzte Nacht im Best Western Hotel. Keine Empfehlung!!!!!!

Für uns war der Urlaub wieder ein Erlebnis. Costa Rica sieht uns bestimmt noch einmal wieder. Soviel haben wir nicht gesehen, da die Zeit mal wieder viel zu kurz war.

Zum Schluss eine Anmerkung für Selbstfahrer wie wir. Die Durchquerung der Flüsse ist ein Muss. Aber nicht ganz ungefährlich. Wir waren zur Trockenzeit in Costa Rica, die Flüsse führten nicht viel Wasser. Die Autoversicherungen schließen Schäden, welche durch Flussquerungen etc. entstehen ausdrücklich aus. Einige Lodges kann man aber gar nicht anders erreichen. Mann sollte sich also genau erkundigen, ob man die Flüße durchqueren kann. Die meisten Lodges bieten einen Abholservice an, muss man mit denen absprechen. Also Vorsicht - nicht einfach drauflos fahren.

Ansonsten kann man Costa Rica voll und ganz genießen (Vorsicht ist, wie überall auf der Welt, in großen Städten geboten - dürfte aber klar sein).