Gerne erinnern wir uns an unseren ersten Urlaub in Asien. Diese Reise führte uns nach Malaysia, dem aus zwei Teilen bestehenden Land. Man spricht von dem auf der malaiischen Halbinsel gelegenen Westteil und dem auf der Insel Borneo gelegenen Ostteil. West und Ost sind getrennt durch das Südchinesische Meer. Westmalaysia liegt zwischen Thailand und der im Süden vorgelagerten Insel Singapur. Ein weiterer markanter Punkt ist die Straße von Malakka, die wohl meist befahrene und wichtigste Wasserstraße der Welt, zwischen der malaiischen Halbinsel und Sumatra gelegen.

Die Landschaft der malaiischen Halbinsel ist geprägt von endlos langen Küsten mit weiten Ebenen und teilweise sehr hohen Bergen im Hinterland.

Das Klima des Landes ist äquatorial und wird von April bis Oktober durch den Südwestmonsun , und von Oktober bis Februar durch den Nordostmonsun gekennzeichnet.

Als der Handel zwischen China und Indien zu florieren begann, wurde die malaiische Halbinsel zu einem großen Handelszentrum. Ein reges Treiben begann in der Straße von Malakka, die ersten malaiischen Königreiche entstanden von Häfen, die bereits im 10. Jahrhundert gegründet worden waren. Das Sultanat Malakka, welches im 15. Jahrhundert gegründet wurde, zog durch seinen Wohlstand das Interesse von Portugal auf sich. Später wurde der Hafen dann ein Zentrum der Kolonialisierung durch die Niederländer und die Briten. Im Jahre 1826 wurde die britische Kronkolonie Straits Settlements gegründet und England gewann die Kontrolle über den Rest der Halbinsel - bald gehörten hierzu auch Penang, Singapur und Melakka. Francis Light, hatte 1786 Penang als Militär- und Handelsbasis gegründet. Wurde jedoch bald von Singapur überholt, das im Jahre 1819 durch Sir Stamford Raffles gegründet wurde.

Nachdem der Sitz der Britisch -Ostindien-Kompagnie nach London verlegt worden war, wurde die Politik den malaiischen Staaten gegenüber immer aggressiver; immer mehr Staaten kamen unter britischer Kontrolle. Die Staaten, die nicht unter britischer Kontrolle standen, mußten sich britische Berater an den Hof holen um den Frieden zu wahren.

Während des zweiten Weltkriegs wurde Malaysia durch die Japaner besetzt. In dieser Zeit wuchs die Unterstützung für die Unabhängigkeit des Landes. Diese Unabhängigkeit wurde dann endlich 1957 erlangt, unter dem Namen Föderation Malaya - Singapur war nicht enthalten. Am 16. September 1963 wurde eine neue Föderation unter dem Namen Malaysia gegründet, die die Föderation Malaya sowie die britischen Kronkolonien Singapur, Nordborneo (heute Sabah ) und Sarawak umfasste. Die frühen Jahre waren durch territoriale Ansprüche der Nachbarn bestimmt, sowie durch das Ausscheiden Singapurs aus der Föderation im Jahre 1965.

Staatsrelegion des Landes ist der Islam, zu dem sich 60 % der Bevölkerung bekennen. Alle ethnischen Malaien sind nach der Verfassung von Geburt an Muslime. Der Wechsel zu einer anderen Religion wird höchst ungern gesehen und ist nur mit großer Mühe möglich. Hierzu ist zunächst ein „Borang Keluar Islam“ (Formular zum Austritt aus dem Islam) auszufüllen. Anschließend muss ca. zwei Jahre bewiesen werden, dass man nicht doch noch zum Islam bekehrt werden kann. Dies erfolgt in Gesprächen mit einem Imam. Am Ende des Prozederes muss ein Sharia-Gericht über den Austritt entscheiden. Die Verfassung verbrieft jedoch die Religionsfreiheit und so kann der Austritt dem wirklich Willigen nicht verwehrt werden, wird jedoch wegen der massiven Umstände relativ selten genutzt.

Die Chinesen sind meist Buddhisten (20 %) oder hängen anderen chinesischen Religionen wie Daoismus und Konfuzianismus an (2,6 %). Christen (9 %) gibt es in allen ethnischen Gruppen. Die Inder sind überwiegend Hindus (6 %). Muslime werden gegenüber Angehörigen anderer Religionen bewusst staatlich bevorzugt. Christliche Presse kann in Malaiisch nur unter Schwierigkeiten veröffentlicht werden, Veröffentlichungen in Englisch, Chinesisch und auch Tamil sind jedoch unproblematisch erhältlich. Völlig unbeschränkt ist die Verteilung von Schriften nur an Mitglieder von Vereinigungen oder in Kirchen. Diese unterliegen nicht wie öffentlich angebotene Publikationen der Zensur. Der Bau von Kirchen kann in Ballungszentren mitunter zu kleinen Schwierigkeiten mit der Planungsbehörde führen, Diskriminierungen gegenüber anderen Glaubenshäusern bestehen aber nicht. Im Osten Malaysias gibt es jedoch auch eine Minderheit von christlichen Malayen, die im 16. Jahrhundert von Spaniern christianisiert wurden und ihrer Religion bis heute treu geblieben sind.

2007 hat eine vom Islam zum Christentum übergetretene Frau hat ihren Kampf um staatliche Anerkennung ihres Religionswechsels verloren. Das malaiische Bundesgericht entschied, dass nur das Islamische Gericht über die Streichung des Wortes Islam aus ihren Dokumenten entscheiden könne. In Malaysia gibt es de fakto zwei nebeneinander existierende Rechtssysteme. Eines basiert auf dem Islam, das andere auf der Verfassung. Die Verfassung garantiert Religionsfreiheit, das islamische Gesetz hingegen verbietet Konversion.

Mittlerweile haben wir schon diverse Male das Land besucht (zwischen 1995 - 1999). Die Landschaft ist atemberaubend, die Menschen stets freundlich und hilfsbereit.

     
 
 
     
     

Die Bundeshauptstadt Kuala Lumpur liegt auf der Mitte von Nord und Süd sehr nahe an der Westküste der Halbinsel Malaysia, nur 35 km sind es zur Strasse von Malakka.
Erst im Jahre 1857 kam eine Gruppe von Zinnsuchern unter Führung des malaiischen Radschas Abdullah in die Gegend, wo sich die Flüsse Gombak und Klang treffen. Das ist der Zeitpunkt, als die Stadt entstand, deren freie Übersetzung so etwa heißt wie "Schlammige Flussmündung". Von da an wuchs sie stetig, mit dem Zinn kam der Wohlstand, und aus dem schlichten Lager wurde im Laufe der Jahre eine Weltstadt. Die Zeiten sind unvergessen, sind doch die Zeugnisse dieser Ära überall sichtbar.

Die saubere, schöne Stadt Kuala Lumpur mit ihren baumumsäumten Straßen, Parks und öffentlichen Blumenanlagen verwandelt sich zur Nachtzeit in ein regelrechtes Wunderland der Lichter und trägt zurecht den Beinamen "Gartenstadt der Lichter".
Dank seiner strategischen Lage in der Region ist Kuala Lumpur zu einem bedeutenden internationalen Handels- und Geschäftszentrum geworden.
Die Stadt ist in ein umfassendes modernes Verkehrssystem eingebunden. Mehr als 30 Fluggesellschaften aus allen Teilen der Welt fliegen den modernen Kuala Lumpur International Airport (KLIA) in Sepang an, der Anfang 1998 in Betrieb genommen wurde. Daneben gibt es auch noch einen zweiten, kleineren Flughafen, den Sultan Abdul Aziz Shah Airport, der jedoch durch den neuen KLIA an Bedeutung verloren hat.
Von Kuala Lumpur bieten Schienen- und Straßenverbindungen schnellen Zugang zu anderen Landesteilen. Innerhalb der Stadt verkehren Busse, Minibusse und Taxis regelmäßig. Es wurde außerdem ein Eisenbahndienst eingeführt, der die Metropole mit Nachbarstädten verbindet. Das öffentliche Verkehrssystem der Stadt wurde mit der Inbetriebnahme des LRT "Light Rail Transit" weiter ausgedehnt.
Kuala Lumpur ist außerdem an den größten Seehafen des Landes, Port Klang angebunden.
Der Zentralmarkt war vor fast 50 Jahren noch der große Markt der Stadt, wo die Leute ihren gesamten Lebensbedarf kauften - ein ganz typischer asiatischer "Wet Market". Er wurde sehr aufwendig restauriert und renoviert und ist heute ein Kulturzentrum mit breitem Angebot und auch ein wahres Einkaufsparadies für Kunsthandwerk aller Arten von lokaler Kunst und Antiquitäten sowie für Designermode und so weiter. Im "Central Market" gibt es neben den Geschäften und Lokalen auch alles mögliche; Batik-Künstler zeigen ihre Arbeiten; Porträtmaler, Wahrsager, Glasbläser und auch Kunstschüler aller Richtungen gibt es hier. Und eine Riesenauswahl typischer Souvenirs.
Der Dataran Merdeka, wie der große Platz mitten im Herzen von Kuala Lumpur heißt, ist ein wichtiger historischer Punkt für alle Malaysier. Hier wurde am 31. August 1957 die britische Flagge eingeholt und die Flagge Malaysias gehisst, an der Stelle, wo heute der mit 100 Metern wohl höchste Fahnenmast der Welt steht. Der ganze Platz war früher das Sportfeld des Selangor Clubs, das Clubhaus wurde 1910 im Tudorstil erbaut; es steht immer noch gut restauriert am Rande des Platzes. Nicht weit ist auch die hundert Jahre alte Marien-Kathedrale in neogotischem Stil. Auch die Stadtbücherei "Memorial Library" liegt zentral, ein Bau der Jahrhundertwende. Unter dem Platz befindet sich der unterirdische Plaza-Putra-Komplex, mit Restaurants sowie Freizeit- und Vergnügungseinrichtungen. Das Putra Indoor Golf Center ist auch hier zu finden. Eine echte Attraktion mit dem einzigen Par-T Golf (Computersimulation) der Stadt.
Gegenüber dem Platz der Unabhängigkeit liegt das Sultan Abdul Samad Gebäude mit maurischen Stilelementen, glänzenden Kupferkuppeln und einem 130 Meter hohen Uhrturm.
Das Gebäude wurde von den Architekten Norman und Bidwell geschaffen. Es wurde im Jahre 1897 nach mehr als zweijähriger Bauzeit fertiggestellt. Es war lange der Verwaltungssitz der Briten, danach waren hier die unterschiedlichsten Regierungsstellen zu Hause.
Vor wenigen Jahren zogen die malaysischen Justizbehörden hier ein und das "Textile Museum".
Malaysias Nationalmoschee befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs und ist durch ihr gefaltetes Dach ein markanter Punkt in der Innenstadt. Sie kann besichtigt werden, wobei Besucher natürlich die traditionellen Regeln befolgen müssen: Schuhe ausziehen, dezente Kleider, Besucherinnen nur im Bereich der Frauen. Spezielle Kleidung kann an der Pforte sogar ausgeliehen werden, wenn es notwendig ist.
Das malaysische Nationalmuseum liegt auf einem kleinen Hügel an der Jalan Travers nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Es wurde bald nach der Unabhängigkeit im Stil der malaiischen Paläste erbaut. Auf seiner Außenwand befinden sich zwei gewaltige Mosaike, die Szenen aus der Geschichte zeigen und die bewegte Vergangenheit des Landes festhalten.
Der "Taman Tasik Perdana", wie dieser fast in der Innenstadt von Kuala Lumpur gelegene Park genannt wird, stammt in seiner Grundlage aus dem Jahr 1880. Dieser bei allen Städtern beliebte Park ist etwa 91,6 Hektar groß und hat in der Mitte einen schönen künstlichen See. Das üppige Grün des Parks bettet blühende Büsche und Blumen ein und wird von hohen schattigen Bäumen überdacht. Hier gibt es alles für die ganze Familie: Kinderspielplätze, Wege für Jogger, viele Rastplätze, Sporteinrichtungen und auf dem See noch Gelegenheit zum Paddeln. Unmittelbar am Park liegt ein kleines Tal, in dem das Paggung Anniversary in jedem Jahr viele Besucher anzieht. Es ist ein Fest mit viel Musik und vielen kulturellen Darbietungen.
Die Petronas Twin Towers, im Augenblick die höchsten freistehenden Türme der Welt, ragen mit ihren 88 Stockwerken 452 Meter aus der Skyline der City heraus. Dieses architektonische Wunder, welches von den fünf Pfeilern des Islam inspiriert wurde, ist das Zentrum des ultra-modernen Kuala Lumpur. Die Türme beherbergen die Petronas Philharmonie sowie die Petronas Performing Arts Group. Mit etwas Glück kann man auch über die Brücke gehen, die die beiden Türme verbindet. Dies ist jedoch nur einer begrenzen Anzahl an Personen möglich, näheres erfahren Sie am Empfang in den Twin-Towers.

     
 
 
     

Eines der bekanntesten Ziele - Pulau Penang. Gleichzeitig auch ein Bundesland an der Westküste der Halbinsel. Bekannt ist die Stadt Georgetown als eine Stadt voller Historie - viel bekannter aber der lange Strand Batu Feringghi. Die Briten unterhielten hier einen ihrer wichtigsten und ersten Handelsposten in Fernost ein. Heute ist Penang und seine Hauptstadt Georgetown eine lebendige Mixtur von Kulturen aus Ost und West. Die Insel ist mit dem Festland über die 13,5 km lange Brücke von Penang verbunden, eine der längsten Brücken in ganz Asien. Wenn Sie jedoch der Reiz der alten Welt lockt, dann setzen Sie mit dem rund um die Uhr operierenden Fährdienst über. Das Fährschiff legt in Butterworth auf dem Festland ab. Hier kauft man die Fahrkarten, deren Preise Sie vor Ort erfahren. Penangs Bayan Iepas International Airport liegt nur knapp 20 km von Georgetown entfernt. Wenn Sie mit der Bahn reisen möchten, die Bahnstation befindet sich in Butterworth, Seberang Prai, auf dem Festland.

Fort Cornwallis bauten die Briten in der Zeit nach der Landung von Captain Francis Light und der Besitznahme Penangs im Jahre 1786. Ursprünglich bestand es nur aus Palisaden und wurde dann im Jahre 1804 mit massiven Steinmauern versehen, die noch erhalten sind. Heute dient das Fort als Freilichtmuseum sowie auch als Open-Air-Theater, Souvenirs und auch Kunstgewerbe gibt es in den ehemaligen Kasematten. Hier sind die alten holländischen Kanonen ausgestellt, die einst an den Sultan von Johor geliefert wurden, später von den Portugiesen benutzt und aufgegeben wurden, dann in Java auftauchten und von Piraten ins Meer geworfen wurden, bevor sie den Weg ins Fort fanden.

Der Penang Vogelpark von Seberang Jaya leben etwa 400 Arten exotischer Vögel in einem anderthalb Hektar großen Park. Nicht nur die gefiederten Kostbarkeiten aus Malaysia kann man hier sehen, sondern auch aus der gesamten tropischen Welt. Der Vogelpark wurde artgerecht angelegt und die Volieren gewährleisten einen annähernd natürlichen Lebensraum inmitten üppiger Pflanzen und an den kleinen Teichen mit den Inselchen darin. Als blühende Dekoration findet man dort auch noch diverse faszinierende Orchideen und duftenden Hibiskus. Das ist mehr als ein Erlebnispark, den man hier auf einem zwei Hektar großen Gelände an Penangs "Bukit Jambul" eingerichtet hat. Da gibt es nicht nur viele Orchideen und ausgedehnte Hibiskushecken, sondern auch noch eine Reptilienfarm, einen japanischen Teich, einen großen Kakteengarten, eine Töpferei, einen Tierpark und dazu künstliche Wasserkaskaden.

Einige Kilometer nördlich von Batu Feringghi an der Bucht von Bahang, liegt die kleine, aber sehr interessante Schmetterlingsfarm. Über 100 Arten von Schmetterlingen und anderen Insekten leben hier in einer nett gestalteten Parklandschaft.

Eine Tour auf den Penang Hill ist Pflicht für jeden Besucher, denn von dort oben hat man einen atemberaubenden Blick über die ganze Insel und bis hin zum Festland. Auf den 821 Meter hohen Hausberg fährt eine Bergbahn, die Bodenstation ist in Air Hitam, einem Vorort von Georgetown. Das ist womöglich der einzige Tempel dieser Art, den es auf der Welt gibt.

Im Schlangentempel ringeln sich zahlreiche träge Schlangen um die Leuchter und Vasen auf den Altären. Sie sind relativ harmlos, da sie immer gut gefüttert werden und vom betäubenden Duft der Räucherstäbchen müde sind.

Der Kek Lok Si Tempel bei Air Hitam, einem südlichen Vorort von Georgetown, ist eine faszinierende Mischung thailändischer und burmesischer Baustile. Der gesamte Tempelbezirk gehört zu den größten und schönsten in ganz Südostasien.

Sehenswert das Khoo Kongsi Clanhaus. Als die Vorväter der chinesischen Familie Khoo aus China nach Penang emigrierten, bauten sie dieses Clanhaus für ihre Familie. Das erste brannte im Jahre 1884 ab und manche glaubten, dass dies aus Strafe für seine täuschende Ähnlichkeit mit dem Kaiserpalast in Peking passiert war. Der 1902 eingeweihte jetzige Bau fiel daher etwas bescheidener aus, ist dennoch sehr beeindruckend für den Besucher. Das Gebäude besteht aus einer herrlichen Halle, verziert mit feinsten Ornamenten und Schnitzereien, die alle die Initialen der berühmtesten Handwerksmeister zeigen, die eigens zum Bau aus China engagiert wurden.

Eines der interessantesten Bauten in Georgetown ist die St. Georg Kirche, die im Jahre 1818 eingeweiht wurde. Sie ist nach dem Heiligen Georg, dem Schutzpatron Großbritanniens benannt. Im Vorraum dieser anglikanischen Kirche befindet sich das Memorial für den Captain Francis Light, dem Gründer der Stadt.

Der Sri Mariamman Tempel wurde 1883 erbaut und zeigt faszinierende Götterfiguren über dem Haupteingang wie an der Fassade. Innen befindet sich die Statue des Gottes Subramaniam, die reich mit Gold, Silber, Diamanten und Smaragden geschmückt ist. Beim jährlichen Umzug anlässlich des hohen Hindufestes Thaipusam wird die Statue im Festzug durch die ganze Stadt getragen bis hin zum Tempel in der Jalan Wasserfall, wo dann die weiteren Zeremonien stattfinden. Der Tempel ist frühmorgens bis in die Nacht geöffnet. Zum Betreten bitte immer die Tempeldiener um Erlaubnis fragen.

Viele Erlebnisse verbinden uns mit dieser Insel.

     
 
 
     

Malakka an der Südwestküste der Halbinsel Malaysia gelegen, gab der berühmten Seestraße ihren Namen. Durch seine strategische Lage ist dieses kleine Bundesland (mur 658 Quadratkilometer) reich an Geschichte. Durch den geflohenen Hinduprinzen Parameswara im 14. Jahrhundert gegründet wurde es zu einem wichtigen Handelshafen ausgebaut. Die Portugiesen besetzten dann 1511 die Stadt und das Umland und blieben für 130 Jahre. Diese wurden dann 1641 von den Holländern abgelöst die es dann an die Briten verloren die bis 1957 blieben. Von 1942 bis 1945 war das Gebiet von den Japanern besetzt. Danach breitete sich eine starke Widerstandsbewegung aus, die die Briten zwang dem Nationalbewußtsein nachzugeben.

Die Bevölkerung von Malakka ist eine mehr als faszinierende Mischung vieler Rassen: Malaiien natürlich, dann Chinesen, Inder, die sogenannten Straits-born Chinesen, die kein Chinesisch mehr sprechen. Die Nachkommen von Portugiesen leben hier, sie sprechen noch das alte Christao, wie das alte Portugiesisch genannt wird. Eurasier, Araber und Europäer runden diese Menschenmischung ab.
Malakka City selbst ist eine polyglotte kleine Hauptstadt mit einer interessanten Mixtur vieler Baustile und Richtungen, basierend auf dem, was alle ihre früheren Beherrscher hinterlassen haben. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen nämlich so, dass sie alle bequem per Fuß erreicht werden können.

Das holländische Stadthuys ist eines der ältesten Bauwerke der Holländer in Südost-Asien überhaupt. Heute beherbergt es das Malakka Museum und ist mit seinem lachsroten Anstrich ein markanter Punkt der Stadt.

Das massive Festungstor - die Porta di Santiago - ist allein nur übriggeblieben von der großen Festung "A Famosa", von der die Portugiesen 130 Jahre lang Malakka beherrschten. Bereits im Jahre ihrer Landung 1511 begannen sie mit dem Bau. Später wurde sie von den Holländern erobert und schwer beschädigt. Im Jahre 1670 setzten sie sie wieder Instand und versahen sie mit dem Emblem der Ostindienkompanie "V.O.C.", das heute noch über dem Tor zu sehen ist.

Die St. Pauls Kirche wurde von einem Kapitän der Portugiesen namens Duarte Coelho erbaut, später übernahmen sie die Holländer und widmeten sie dem Heiligen Paulus. Sie diente lange als Grabstätte für die adligen Holländer, die hier starben.

Die St. Francis Xavier's Kirche eine im neogotischen Stil errichtete Kirche wurde von französischen Priester Favre initiiert. Die Kirche wurde im Jahre 1849 eingeweiht und nach dem Heiligen Franziskus Xavier benannt, der auch der "Apostel Asiens" genannt wird, weil er im 16. Jahrhundert den katholischen Glauben fanatisch in ganz Asien verbreitete.

Die Christus Kirche im niederländischen Stil errichtet, stammt aus dem Jahr 1753 und hat den gleichen roten Außenanstrich wie das Stadthuys mit dem sie ein Ensemble bildet. Das schöne hölzerne Kirchengestühl ist noch Original, also jetzt über 200 Jahre alt. Einige alte Grabplatten liegen auch auf dem Kirchenboden und eine Sammlung silberner Gefäße ist hier zu sehen, die sämtlich holländische Wappen tragen.

     
 
 
     

Wem das Strandleben zu eintönig ist, oder wer einfach nur mal Abkühlung von der tropischen Hitze benötigt, der ist in den Cameron Highlands gut aufgehoben. Vor rund 100 Jahren kannte, ausser ein paar Orang Asli, niemand dieses von dichtem Dschungel überwucherte Hochland des Bundeslandes Pahang. Im Jahre 1885 kam der britische Landvermesser William Cameron hier herauf und veröffentlichte seinen Reisebericht über das Plateau. Leider war sein Bericht ziemlich ungenau. Der erste, der sich heraufwagte, war ein "Resident" aus Perak, der ein Sanatorium errichten wollte. Es war schon fast alles fertig, als man merkte, man hat das Ziel gar nicht erreicht. Erst 1920 wurde das Gebiet wieder entdeckt. Bald ließen sich Teepflanzer nieder und die Chinesen entdeckten, dass man aufgrund des Klimas hervorragend Gemüse anbauen kann. 1931 wurde dann eine Straße gebaut und die Gegend mehr und mehr erschlossen. Viele, gut betuchte, bauten sich ihre Wochenendhäuser hier, um die saubere und kühle Luft zu geniessen.

Vom Hauptort Tanah Rata kann man wunderschöne Dschungeltouren auf gut gekennzeichneten Wegen unternehmen. Man kann Ausflüge zu Wasserfällen, Teeplantagen oder Orang-Asli Dörfern machen. Eindringlich wird man gebeten, diese Wege nicht zu verlassen. Der aus Thailand gekommene Seidenhändler Jim Thompson wollte nur einen Spaziergang machen und wurde seit dem nicht wieder gesehen (Spekulationen besagen allerdinge, er sei entführt worden oder gar Opfer eines Tigers geworden).

Abends kann es empfindlich kühl werden und ein Pullover ist mehr als angesagt. Wirklich schön ist der Genuß von frischen Erdbeeren in den Tropen. Auch sonst ist für das leibliche Wohl gut gesorgt.

     
 
 
     

Von Kuantan aus erreicht sehr gut den Chini-See - Tasek-Chini. Eigentlich handelt es sich um eine Seenplatte, bestehend aus zwölf miteinander verbundenen Wasserflächen. Von Juni bis September ist der große See mit roten und weißen Lotosblüten bedeckt - ein wirklich schöner Anblick. Hier leben Jakun-Stämme. Mit ihren Blasrohren jagen sie Affen und andere Dschungeltiere. Wir lernten hier auch, daß man die Samen des Lotos essen kann. Die cremefarbigen Samen sind in voller Reife etwas kleiner als Wachteleier und sie haben einen kräftigen Nußgeschmack und sind eine gute Proteinquelle.

Ist man mit dem Boot unterwegs, drängt einem die Umgebung einfach Geschichten auf. Die Fantasie bekommt irgendwie Flügel - einfach Genial. Und tatsächlich ranken sich die unglaublichsten Legenden um den See.

So erzählt man sich zum Beispiel, daß man bei der Rodung des Dschungels eines Tages eine alte Frau mit einem Stock traf, die behauptete, dies sei ihr Land. Zur Bekräftigung steckte sie ihren Stock an jener Stelle in den Boden und verschwand. Vom Gebell eines Hundes angelockt, fanden die Männer gleich darauf einen schwarzen Baumstamm auf der Erde. Neugierig stießen sie ihre Speere hinein, und bald fing der Baumstamm zu bluten an; gleich darauf verdunkelte sich der Himmel, und von Donner und Blitz geängstigt, gerieten die Männer in Panik. In dem Chaos, das nun folgte, wurde der Stock aus der Erde gerissen, und aus dem Loch schoß Wasser heraus, das mit der Zeit die ganze Gegend überflutete. So entstand der Chini-See.

Andere Legenden haben die nagas zum Gegenstand, die Drachen und Monster, die im See leben. Zwei dieser mythischen Tiere sollen zu den Inseln Tioman und Daik geworden sein.

Britische Regierungsbeamte behaupteten, vielleicht in Anlehnung an Loch Ness, ein merkwürdiges Tier im See beobachtet zu haben. Ganz sicher sind Krokodile hier gesichtet worden.

Eine alte Frau, die noch am See lebt, soll eine besondere Freundschaft mit diesen Tieren pflegen. Man sagt, daß sie sie vor den Jägern bewahrt habe und ihrerseits zum Dank von ihnen aus dem Wasser gerettet worden sei. Sie ist über hundert Jahre alt, und ihre Berichte klingen etwas konfus, aber an ihre Freunde scheint sie sich sehr gerne zu erinnern.

Anderen Erzählungen zufolge soll es auf dem Grund des Chini-Seeseine versunkene Stadt geben; und tatsächlich hat man bei archäologischen Forschungen in zwölf Metern Tiefe die Überreste einer Khmer-Siedlung entdeckt, die auch in historischen Beschreibungen dieses Gebietes nachzuweisen ist.

Sobald wir in der Gegend um Kuantan sind, gehört für uns ein Ausflug zu den Seen immer dazu.

     
 
 
     

Kuantan - Landeshauptstadt und wirtschaftliches Zentrum von Pahang. Bei unserem ersten Besuch gab es kaum befestigte Straßen, riesige Baustellen bestimmten das Bild. Das alles hat sich gewaltig geändert. Der Charme der Stadt wird von den Sehenswürdigkeiten und dem Straßenleben bestimmt. Die Staatsmoschee ist wohl das auffälligste Gebäude der Stadt. Neben dem modernen Kuantan ist das "Alte" nicht verloren gegangen. Dies wird bei einem Spaziergang die Jalan Besar hinunter deutlich, mit dem Geruch von gesalzenem Fisch und Fischcrackers (Keropok), den Spezialitäten des Staates.

Die Umgebung von Kuantan bietet reichlich Abwechslung und man kann viel unternehmen (siehe auch Chini-See).

In dem kleinen Ort Panching befindet sich die Gua Charah (Gua = Höhle). In dieser Höhle gibt es eine liegende Buddhastatue, die aus dem Fels gehauen ist. Wenn im Juli die Sonne im richtigen Winkel steht, fällt das Licht derart in die Höhle, dass der Kopf der Statue "erleuchtet" wird. Eine steile Treppe führt hinauf zum Eingang der Höhle.

Beeindruckend auch die Sungai Pandan Wasserfälle, ca. 25 km von Kuantan entfernt, die eine Fläche von 11 Hektar bedecken. Auch ein beliebtes Ziel für Einheimische Besucher. Unterhalb der Fälle hat sich ein großer Pool gebildet, indem man ausgezeichnet schwimmen kann. Verhält man sich etwas wie die Bevölkerung selbst - Frau geht z. B. nicht im Bikini los, sondern behält Short und T-Shirt an - kommt man schnell mit den jungen Leuten in Kontakt. Noch heute schmunzeln wir über die Begegnung mit einem jungen Paar. Sie konnte nicht schwimmen und wollte es unbedingt lernern. Nach schüchternen Annäherungsversuchen erzählten uns die jungen Leute ihr Problem. Er durfte Sie noch nicht berühren, schließlich waren sie noch nicht verheiratet. So bat man Petra die Schwimmlehrerin zu mimen. Na ja - schwimmen gelernt hat das Mädel den Tag nicht - aber wir hatten alle viel Spaß.

Auch in der Nähe - der Berkelah Wasserfall. Hier wird es allerdings etwas Sportlich. Ca. 8 Kilometer geht es durch den Dschungel, bevor man die Wasserfälle erreicht. Die Belohnung ist aber wirklich toll. Über 8 Stufen stürzt der Wasserfall in die Tiefe. Der Höchste Punkt ist etwa 100 Meter.

Am Rande - Vorsichtig bei Verkehrskontrollen. Die Hände schön am Lenkrad lassen und sich möglichst nicht bewegen. Ein mulmiges Gefühl, wenn einem das Gewehr sofort an den Kopf gehalten wird Wir sind davon ausgegangen, daß die Polizei bei dieser Aktion einen guten Grund hatte - wurden wir ansonsten immer freundlich behandelt. Die gesamte Ostküste bietet noch viele weitere Attraktionen. Der Sandstrand ist so gut wie Menschenleer. Hier gibt es noch einiges für uns zu entdecken.

     
 
 
     

Taman Negara - das grüne Herz Westmalaysias. Übersetzt heißt Taman Negara nichts weiter als Nationalpark, so hat der einzige Nationalpark Westmalaysias keinen richtigen Namen. Insgesamt ist der Park 4343 Quadratkilometer groß, also fast doppelt so Groß wie das Saarland. Mitten in diesem, von dichtem Dschungel überwucherten Gebiet, erhebt sich das Massiv des Gunung Tahan, des höchsten Gipfels der Halbinsel, umgeben von zahllosen Kalksteinbergen. Die einzigen Verkehrswege sind die Flüsse. So dauert die Fahrt von Kuala Tembeling bis zum Hauptquartier des Parks Kuala Tamban mit dem Boot zwischen 3 bis 4 Stunden - eine Herausforderung für das Hinterteil und die Beine.

130 Millionen Jahre Evolution haben einheimische Pflanzen und Tiere mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet. Gerade unter den Pflanzen gibt es hochspezialisierte Einzelgänger, aber auch symiotische und parasitäre Verbindungen der unterschiedlichsten Art. Die Rattan-Pflanze hat zum Beispiel einen dicke Reben an einem riesigen Stamm; in ihren kleinen, zarten Ranken verheddert man sich leicht auf dem Weg durch den Dschungel. Auch in der Familie der Orchideen, die mehrere hundert Unterarten hat, gibt es Exemplare, die auf eine soche Mitnahmegelegenheit warten. Ein sehr ominöser Zeitgenosse ist die Würgeranke, die als harmloser Samen auf einen Baum fällt, dann zu einem kleinen Anhängsel auswächst und sich immer dichter um ihren Wirt schlingt, bis schließlich nichts mehr von ihm zu sehen ist. Nach 100 Jahren hat sie ihn erstickt und steht als hohle Spirale in der Landschaft, bis das Gewicht ihrer eigenen Schmarotzer sie zu Fall bringt.

Ein aufregendes Erlebnis ist es, bei Nacht durch den Dschungel zu spazieren. Man sollte dies unbedingt mit einem Führer tun. Schon am Tage stellt man fest, daß der Dschungel keineswegs ein Ort der Ruhe ist, das Summen der Insekten, das Zwitschern der Vögel ergeben eine akustische Kulisse, wie man sie in dieser Konzentration und Lautstärke nur von der Großstadt kennt. Von einem Hochstand aus kann man in der Dämmerung gut das Großwild des Dschungels beobachten. Häufig kann man Hirsche sehen, mit viel Glück einen Tapir - mit noch mehr Glück einen Elefanten oder malaiischen Tiger. Ist es ganz Dunkel geworden, flirren geisterhafte Lichter durch die Gegend; es sind Glühwürmchen und Leuchtkäfer mit ihren fluoreszierenden Körpern. Auf dem Boden glimmen trockene Blätter, die von leuchtenden Flechten überzogen sind. Im Unterholz trifft man auf Spinnen, Frösche, Schlangen und Kröten. Bei uns ist der Respekt vor den Kreaturen des Waldes und den Menschen, die dort leben, gewaltig gestiegen.

Großen Spaß mach auch die Beobachtung von Vögeln. Auf dem Canopy-Walkway kann man das hervorragend realisieren. Etwas Schwindelfrei sollte man schon sein. Geht es doch bis in die Baumwipfel. Schaukelt ganz schön, da oben - aber macht wirklich Spaß.

Den Tembeling River hinab geht es zur Goa Telinga - der Ohrenhöhle, unter deren niedrigen Decke tagsüber Fledermäuse hängen. Der Eingang ist eine winzige Spalte im Fels. Zunächst geht es durch eine enge Passage durch die man sich vorarbeiten muß. Es geht durch einige Schlammstellen und den zentimeterdicken Mist der Fledermäuse - Ausgehkleidung ist hier nicht angesagt. Schließlich kommt man in eine mannshohe Höhle, in der beim Licht der Taschenlampen die zwei verschiedenen Arten von Fledermäusen, die hier leben, zu sehen sind. Die eine Art, die sich von Früchten ernährt, versammelt sich in der Nähe der Risse, durch die ein wenig Sonnenlicht flutet; die Spezies, die sich von Insekten ernährt, drückt sich in die dunklen Ecken. Kröten von der Größe einer starken Faust beäugen das Ganze, und eine lange weiße Schlange, die sich ausschließlich von den Höhlenbewohnern ernährt, hängt von der Decke und schlägt von hier aus ihre Zähne in eine fiepende Maus. Auf dem Boden wimmelt es von großen Spinnen und Schaben, wie in einer Szene aus Indiana Jones.

Gut baden kann man am Lubok Simpon. Natürlich kann man auch hervorragend Angeln, die Berge besteigen und tagelang durch den Dschungel wandern.

     
 
 
     

Pulau Langkawi (Pulau = Insel) liegt eingeschmiegt in der nordwestliche Ecke der Halbinsel, hier verengt sich der Indische Ozean in die Straße von Melacca. Die Grenze zu Thailand ist nur einen Steinwurf entfernt - Richtung Norden erstreckt sich die Andaman Sea. Eigentlich handelt es sich um ein ganzes Insellabyrinth - 99 an der Zahl. Die Insel ist für den Touristen leicht zugänglich, es gibt einen Flughafen und regelmäßige Fährverbindungen. Seit 1987 ist die Insel Freihandelszone - hat also den Duty-Free-Status. So sind die Geschäfte mit Alkoholika und Zigaretten voll gefüllt.

Wir ruhten uns auf Langkawi schön aus. Schön war der Bootsausflug zu den drei bekanntesten Inseln der Umgebung.

Dayang Bunting, die zweitgrössten Insel der Inselgruppe, südlich von Langkawi gelegen, wird hauptsächlich wegen seiner Attraktion, dem Süsswassersee Tasik Dayang Bunting aufgesucht. Dieser idyllische See liegt eingebettet zwischen dschungelbedeckten Bergen. An einer Stelle ist er nur durch einen, wenige Meter hohen Felsen vom Meer getrennt. Man glaubt das Wasser im See besitzt mystische Energie. Unfruchtbare Frauen, die in dem Wasser baden und davon trinken sollen danach in der Lage sein, Kinder zu tragen. Das Gewässer birgt eine weitere Besonderheit. Obwohl er aus Süsswasser besteht, ist die Wasserschicht über dem Grund des Sees salzhaltig. Woher das Salzwasser kommt, weiss scheinbar niemand so genau. Man glaubt das Wasser im See besitzt mystische Energie. Unfruchtbare Frauen, die in dem Wasser baden und davon trinken sollen danach in der Lage sein, Kinder zu tragen.

Die zweite Insel, einfach zum relaxen ist "Pulau Beras Basah". Bei guten Verhältnissen ist das Wasser dort recht klar und man kann gut Schnorchel. Man sollte nur auf die Seeigel aufpassen - tritt man hinein, ist das sehr, sehr schmerzhaft und kann zu bösen Infektionen führen.

Die dritte Insel ist "Pulau Singa Besar" auf der verschiedene Tiere, wie Hirsche, frei herumlaufen. Hier gibt es auch so etwas wie einen Picknickplatz - leider, als wir dort waren, sehr verdreckt.


     
 
 
     

Wir erlebten bei allen unseren Besuchen ein tolles Land mit freundlichen Menschen. Man sollte aber trotzdem nicht vergessen, der Hauptanteil der Bevölkerung ist streng muslemisch und als Gast, nichts anderes ist man als Urlauber, sollte man das respektieren. Es ist schlicht unpassend und beschämend, wenn Europäer mit Badebekleidung in die Stadt gehen oder halbnackt auf dem Motorrad herumfahren . Das kann sehr peinlich sein oder gar gefährlich werden. Ansonsten gibt es hier keine Anzeichen für Hass oder Missgunst dieser Menschen gegen "Ungläubige" der westlichen Welt. Die normalen Muslime sind keine Terroristen. Sie sind Menschen wie Du und ich, die ihre tägliche Arbeit verrichten, um für sich und ihre Familie die Butter auf das Brot zu bekommen, oder in diesem Fall eher, den Reis in den Topf. "Cari Makan" sagt man hier, das "Essen suchen", keinen Streit.